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18. Februar 2019

Atlas der Zivilgesellschaft

Zivilgesellschaftliche Akteure haben weltweit alarmierend wenig Handlungsspielraum. Nur vier Prozent der Weltbevölkerung leben in Ländern mit offener Zivilgesellschaft. In den anderen Ländern ist die Zivilgesellschaft beeinträchtigt, beschränkt, unterdrückt oder komplett geschlossen. Unser Report zeigt die Lage weltweit und die Entwicklung in einzelnen Staaten wie Ungarn und Mexiko.

Der Atlas spiegelt die problematischen Bedingungen wider, mit denen Vereine, Initiativen, NGOs und soziale Bewegungen weltweit zu kämpfen haben: Nach Erhebungen von CIVICUS leben zwei Milliarden Menschen in Staaten, in denen zivilgesellschaftliches Engagement durch staatliche Gewalt vollständig unterbunden wird.  Nur vier Prozent der Menschen genießen demnach uneingeschränkte Meinungs-, Versammlungs- und Vereinigungsfreiheit und können ihre Anliegen frei äußern, an Demonstrationen teilnehmen oder eine zivilgesellschaftliche Organisation gründen. Auch in europäischen Ländern wie Ungarn, Österreich und Italien hat sich die Lage verschlechtert.
Wie auch im letzten Atlas blickt BfdW auf einige ausgewählte Länder, um unterschiedliche Ausprägungen des Phänomens Shrinking Space zu zeigen.
In diesem Jahr wird die Lage in Bolivien, Kirgisistan, Mexiko, Simbabwe, Togo und Ungarn näher analysiert.

Neben diesen Fallbeispielen beinhaltet der Atlas anschauliche Grafiken und Karten, die die relevanten Ergebnisse prägnant darstellen. Eine Online-Version des aktuellen Atlas ist auf der Webseite zu finden.

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