Ein Pfeiler der inhaltlichen Arbeit der Plattform sind die vom Plenum verabschiedeten Arbeitsgruppen und Initiativen. Die Arbeitsgruppen sind die Foren in die sich Mitglieder und interessierte Nichtmitglieder aktiv einbringen können.
In diesem Arbeitskreis bündeln wir das Wissen aus Friedens- und Konfliktforschung und die Erfahrung aus der Praxis der Zivilen Konfliktbearbeitung und Friedensförderung und bringen diese Perspektiven in einen Austausch. Als gemeinsame Initiative der Plattform Zivile Konfliktbearbeitung und der Arbeitsgemeinschaft Friedens- und Konfliktforschung (AFK) schaffen wir einen Raum für wechselseitigen Transfer: Wissenschaftler:innen bringen ihre Forschung ein, Praktiker:innen ihre Erfahrungen – und beide Seiten lernen voneinander.


Der Berliner Gesprächskreis der Plattform Zivile Konfliktbearbeitung trifft sich etwa alle 2-3 Monate als offenes Forum zum Austausch über aktuelle Entwicklungen, Aktivitäten und Veranstaltungen. Im Mittelpunkt des Austauschs stehen insbesondere bundespolitische Fragen sowie die Arbeit und Themen des Unterausschusses Krisenprävention, strategische Vorausschau, Stabilisierung und Friedensförderung des Bundestages.
DerGesprächskreis steht allen Mitgliedern der Plattform ZKB offen, interessierte Nicht-Mitglieder sind ebenfalls herzlich willkommen. Koordinierende Ansprechpersonen sind Amelie Overmann (Brot für die Welt) und Ekkehard Forberg (World Vision).
Die AG Friedenslogik beschäftigt sich mit der Ausdifferenzierung, Weiterentwicklung und Verbreitung der Friedenslogik als Konzept und normatives Gerüst für friedenspolitisches Handeln. Kernfragen sind: Was unterscheidet eine am Leitbild Frieden orientierte Politik von einer Politik, die dem Leitbild Sicherheit folgt? Warum braucht es diesen Paradigmenwechsel? Welche konkreten Handlungsoptionen folgen bei der Anwendung friedenslogischen Denkens?
Die Mitglieder der AG sind aktiv in der Friedens- und Konfliktforschung, der Bildungs- und Trainingsarbeit sowie publizistisch.


Die AG Rassismuskritische Reflexion und Kollegiale Beratung zu rassismuskritischer Veränderung in Organisationen legt den Fokus zum einen auf eine Reflexion, wie rassismuskritische Strukturen und Konzepte in Gruppen und Organisationen gestärkt werden können, zum anderen auf kollegiale Fallberatung.
Auch die Arbeit der Plattform ZKB soll rassismuskritisch durch die AG begleitet werden.