Rassismuskristische Reflexion und Kollegiale Beratung zu rassismuskritischer Veränderung in Organisationen

Die AG Rassismuskritische Reflexion und Kollegiale Beratung zu rassismuskritischer Veränderung in Organisationen trifft sich ca. alle sechs bis acht Wochen online. Der Fokus liegt zum einen auf einer Reflexion, wie rassismuskritische Strukturen und Konzepte in Gruppen und Organisationen gestärkt werden können, zum anderen auf kollegialer Fallberatung. Auch die Arbeit der Plattform ZKB soll rassismuskritisch durch die AG begleitet werden.

Die AG wurde im Nachklang der Plattform-Jahrestagung 2021 Farbe bekennen – Rassismus und Zivile Konfliktbearbeitung gegründet, um Impulse aus der Tagung aufzunehmen und sich weitergehend mit einer rassismuskritischen Konfliktbearbeitung zu befassen. Kernfragen sind: Wie können intersektionale Machtasymmetrien, die zu Diskriminierung auf der einen Seite und Privilegierung auf der anderen Seite führen, in der friedens- und entwicklungspolitischen Szene und darüber hinaus abgebaut werden? Wie können Menschen und Organisationen für Diskriminierung und Rassismus in ihren eigenen Institutionen sensibilisiert werden? Wie können wir uns selbst diskriminierungs- und rassismuskritisch in unseren Strukturen bewegen? Was bedeutet Allyship und wie können Betroffene unterstützt werden und wie können sich Betroffene gegenseitig unterstützen?

In der AG haben sich Menschen aus den Bereichen Zivile Konfliktbearbeitung, Friedensarbeit, Entwicklungszusammenarbeit, Bildungs- und Trainingsarbeit zusammengefunden. Als Arbeitsgruppe der Plattform Zivile Konfliktbearbeitung steht die AG allen Mitgliedsorganisationen und Einzelmitgliedern offen, aber auch interessierte Nicht-Mitglieder sind herzlich willkommen.

(Bild: Malcolm Lightbody/Unsplash)

Ansprechpartner*innen

AG-Vertretung im Sprecher*innenrat:
Cora Bieß
cora.biess@uni-tuebingen.de
c.biess@berghof-foundation.org

Koordination:
Elise Kopper (Frauennetzwerk für Frieden e.V. / Bund für Soziale Verteidigung e.V.)
elise.kopper@gmx.de

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