Statement des Zivilen Friedensdienstes zum Kabinettsentwurf für den Bundeshaushalt 2027
Mit dem Kabinettsentwurf für den Bundeshaushalt 2027 setzt die Bundesregierung ein fatales Zeichen: Erneut soll die Entwicklungszusammenarbeit drastisch gekürzt werden – auch der Zivile Friedensdienst ist betroffen. Die geplanten Einschnitte und die angekündigten weiteren Kürzungen in den Folgejahren schwächen Deutschlands Engagement für zivile Krisenprävention und Friedensförderung und schaden damit letztlich den eigenen sicherheitspolitischen Interessen.
Der Zivile Friedensdienst fordert die Bundesregierung auf, diese Kürzungen zurückzunehmen und den Haushaltstitel des Zivilen Friedensdienstes dauerhaft bei 65 Mio. Euro zu stabilisieren.
