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Diasporapolitik im Zeitalter der Autokratisierung
China, Eritrea, Indien, Marokko, Russland und die Türkei im Vergleich
Autoritäre und sich autokratisierende Staaten betreiben zunehmend strategische und systematische Diasporapolitik, um politische, wirtschaftliche und geopolitische Interessen durchzusetzen und die Bindung auch postmigrantischer Generationen an den Herkunftsstaat zu stärken. Für Deutschland ergeben sich daraus sowohl Chancen als auch Herausforderungen, insbesondere durch transnationale Repression, weshalb der Umgang mit Diasporapolitik an Rechtsstaatlichkeit und einem differenzierten Verständnis ihrer Motive und Instrumente ausgerichtet sein sollte.
Autor:in
Sinem Adar/Isabelle Werenfels (Hg.)
Institution
Stiftung Wissenschaft und Politik, Deutsches Institut für Internationale Politik und Sicherheit
Erscheinungsjahr
2026
Stichworte
